Häufig gestellte Fragen

Elektromobilität allgemein

Der Gesamtstromverbrauch in Österreich beträgt derzeit rund 80 TWh Strom. Für die Zukunft rechnet die Energie AG Oberösterreich mit rund 200.000 E-Autos für die Jahre 2022-2025. Diese Anzahl würde etwa 500 GWh Strom verbrauchen. Dementsprechend würde der Strom für E-Autos in den Jahren 2022 bis 2025 weniger als 1% des gesamten Strombedarfs ausmachen. Dieser könnte leicht durch den Ausbau erneuerbarer Energieträger gedeckt werden. Der Solar Campus der Oberösterreichischen Energie AG (Eberstalzell) alleine könnte den Strom für etwa 480 Elektroautos erzeugen!

Ja! Kein manuelles Gangschalten mehr, aber auch keine Fahrstufenwechsel, wie man es von benzin- oder dieselbetriebenen Automatikautos kennt, ermöglichen ein Fahrgefühl, das am ehesten mit dem eines Scooters am Jahrmarkt zu vergleichen ist. Darüber hinaus verfügen die handelsüblichen E-Autos aber natürlich über viel mehr Power… Bei jeder Drehzahl und Geschwindigkeit steht die volle Kraft des Elektromotors zur Verfügung! 
Auch die reduzierten Geräusche machen eine Fahrt mit einem E-Auto zu einem ganz besonderen Vergnügen – da die sonst üblichen Motorengeräusche fehlen, bieten E-Autos eine ganz neue Möglichkeit des Musikhörens im Auto oder des Telefonierens mit einer Freisprecheinrichtung.

In Österreich erhältlich sind derzeit etwa 30 Fahrzeuge, die mit reiner Batterieleistung betrieben werden (im Unterschied zu diversen Hybrid oder REX-Fahrzeugen). Diese Zahl ändert sich laufend, da immer mehr Anbieter von Fahrzeugen mit konventionellen Antrieben nun auch E-Autos bauen oder Fahrzeuge, die es noch vor wenigen Wochen nur im Ausland gab, nun auch hier angeboten werden.

BEV (Battery electric vehicle) – das sind Fahrzeuge, deren Antrieb ausschließlich über einen Elektromotor erfolgt. Die Energie des Fahrzeugs kommt hier aus einem Akkumulator im Auto, Bremsenergie (Rekuperation) wird in elektrische Energie umgewandelt und lädt den Speicher wieder auf.
REEV (Elektrofahrzeug mit Range Extender) – solche Autos können zusätzlich zu ihrem Elektromotor über ein Aggregat (meist ein Verbrennungsmotor) mit einem Generator elektrische Energie erzeugen.
HEV (Hybrid-Elektrofahrzeug) – diese Fahrzeuge verfügen neben ihrem Elektromotor über einen zusätzlichen Energiewandler. Sie beziehen ihre Energie ebenfalls über einen Akku, der jedoch eine geringe Kapazität und rein elektrische Reichweite hat. Eine Ladung des Akkus (beispielsweise an der Steckdose) ist nicht vorgesehen.
PHEV (Plug-in-Hybrid-Elektrofahrzeug) – sehr ähnlich zu den HEV, unterscheiden sich aber durch eine höhere Akkukapazität und können extern auch über das Stromnetz geladen werden.
FCEV (Brennstoffzellenfahrzeug) – die elektrische Energie bei diesen Fahrzeugen wird aus Brennstoff (Wasserstoff oder Methanol) gezogen. Die erzeugte Energie wird im Akku gespeichert und ermöglicht dadurch die Rekuperation.

Bei jeder Ladestation finde man Hotline-Nummern, die man im Fall einer Störung anrufen kann. Diese sind auch auf die Mitglieds-Karten gedruckt, die man zum Laden an einigen Stationen benötigt.

Kosten

Die Kosten einer eigenen Stromtankstelle hängen stark vom jeweiligen Energieanbieter ab. Mit einer geeigneten Wallbox kann eine eigene PV-Anlage natürlich auch zum Aufladen des E-Autos genutzt werden, allerdings nur, wenn diese auch zur Stromgewinnung für den Haushalt verwendet wird. Sollte der produzierte Strom ins Netz eingespeist werden, beispielsweise um einen attraktiveren Tarif nutzen zu können, kann das Auto damit nicht geladen werden.

Derzeit gibt es vergleichsweise noch recht wenige E-Autos, doch wesentlich für eine weitere Marktentwicklung sind natürlich eine größere Vielfalt an Modellen und darauffolgend auch niedrigere Fahrzeugpreise. Trotzdem die Anschaffungskosten derzeit noch höher sind, sind E-Autos durch wegfallende Tankkosten, Steuerbefreiung,… über den gesamten Lebenszyklus eines durchschnittlichen Fahrzeugs gerechnet aber bereits günstiger als Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb.

Ja, das ist möglich! Fast alle gängigen E-Autos verfügen über ein Ladekabel, das an jeder normalen Haushaltssteckdose angeschlossen werden kann. Für eine Dauerbelastung ist dies allerdings nicht geeignet. Hierbei empfiehlt es sich eine Wallbox zu installieren, über die mit einem Typ 2-Stecker geladen werden kann.
Die Kosten hängen hierbei natürlich vom jeweiligen Stromanbieter bzw. dem gewählten Tarif ab.

Normalerweise erfolgt die Abrechnung des Ladevorgangs über eine Kundenkarte, aber es gibt auch Stromtankstellen, an denen man per Prepaidkarte oder SMS bezahlen kann.

Nur dann, wenn beide Fahrzeuge E-Autos sind, da Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb ja „normale“ Kennzeichen bekommen (weiß mit schwarzen Buchstaben/Zahlen) und würden mit den grünen Kennzeichen der E-Autos sonst in den Genuss möglicher Vergünstigungen kommen. Wenn ein E-Auto zu einem mit konventionellem Antrieb gemeldet werden soll, kann nur ein herkömmliches Kennzeichen ausgegeben werden.

Technik

Aktuell wird das Netz der Ladestationen immer weiter ausgebaut. Es gibt mehrere Apps und Homepages (zB www.e-tankstellen-finder.com), auf denen man alle aktiven Ladestationen finden kann. Einige E-Autos haben diese auch bereits in den Navigationsgeräten abgespeichert und leiten automatisch zur nächsten Ladestation, falls der Akkusativ nicht bis zum Zielort reichen sollte. Das Netz der Ladestationen wird aktuell noch stark ausgebaut – fast jeden Tag öffnen neue Stationen in ganz Europa.

Darunter versteht man einen Datenaustausch zwischen den Herstellern von E-Fahrzeugen und den Betreibern von Ladestationen, damit man mit dem eigenen E-Auto an möglichst vielen Ladestationen (von verschiedenen Anbietern) auftanken kann.

Viele E-Autos haben die Informationen über nahegelegene Ladestationen bereits im Navigationsgerät eingespeichert, es gibt aber auch Apps (zB e-tankstellen-finder), über die Stationen angezeigt werden können. Da die Ladevorgänge unterschiedlich lang dauern und vor allem jederzeit abgebrochen werden können, gibt es (noch) keine Anzeige über freie Plätze an der Ladestation, da diese sich innerhalb weniger Minuten mehrfach ändern können.

Derzeit gibt es vier verschiedene Steckersysteme: „Typ 1“ und „Typ 2“ für das Laden mit Wechselstrom (zB an der Schukosteckdose) und „CCS“ und „CHAdeMO“ für das schnellere Laden mit Gleichstrom (zB an Schnellladestationen). In den meistens E-Autos ist eine Kombination verbaut (zB Typ 1 + CHAdeMO), aber um dies in Zukunft zu vereinfachen, werden seit 2017 von europäischen Autoherstellern nur mehr Typ 2-Stecker und/oder CCS Stecker verbaut. 
In vielen E-Autos befindet sich die Aufbewahrung der Ladekabel in einem Fach unter der Kofferraumabdeckung und so nehmen auch zwei oder mehr Kabel kaum Platz weg.

Die Reichweite hängt natürlich – wie es ja auch bei Autos mit konventionellem Antrieb – von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise der eigenen Fahrweise, dem Gewicht des Fahrzeugs, der Wartung des Fahrzeugs und dessen Batterieleistung, dem Straßenbelag/Gelände, der Nutzung von Klimaanlage/Heizung,…
Die durchschnittlich in Österreich gefahrene Kilometeranzahl beträgt etwa 36km und diese sind natürlich auch mit der schwächsten Batterieleistung gut abgedeckt – so erreichen der Nissan Leaf, als Beispiel der Kompaktklasse, etwa 300 km und das Model S von Tesla, als Beispiel der Luxusklasse, bereits etwa 500km.

Da ein kalter Akku einen niedrigeren Wirkungsgrad hat, als ein vorgewärmter, benötigt die Batterie mehr Strom zur Aufladung, als im Sommer. Auch auf die Reichweite wirkt sich eine kalte Umgebung aus, da ein Auto mit konventionellem Antrieb die Abwärme des Motors zum Heizen des Innenraums nutzt, was bei einem Elektroauto natürlich nicht möglich ist.

Das hängt vom jeweiligen Fahrzeug ab – manche haben Anzeigen direkt in der Windschutzscheibe, manche zeigen den Ladestand im Display hinter dem Lenkrad an, für einige Fahrzeuge gibt es auch Apps, über die man den aktuellen Ladestand ablesen kann.

Ja! Man sollte aber unbedingt beim Anruf angeben, dass man eine Panne mit einem E-Auto hat, da noch nicht 100% der Pannendienstfahrzeuge entsprechend ausgestattet sind. Einige E-Auto-Hersteller bieten allerdings selbst einen Pannendienst an, über den schnell einige Kilometer ins Auto geladen werden können

Nachhaltigkeit und Ökologie

Einem detaillierten Vergleich von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben (gesamte Lebensdauer + Produktion) des Umweltbundesamts in Österreich zufolge, stehen Elektroautos tatsächlich an der Spitze der Umweltfreundlichkeit. Allerdings nur dann, wenn diese auch mit erneuerbarer Energie geladen werden. Auch die Luftschadstoff-Emissionen sind bei E-Autos am geringsten und bezüglich der Lärmentwicklung ist ab etwa 35 km/h das Reifengeräusch als einzige Emission zu nennen.

Neben den Ankauf und dem Leasing von Fahrzeugen mit reinem Elektroantrieb, wird auch die gleichzeitige Anschaffung einer Wallbox/Ladesäule gefördert (Stand 3/18):
1.500.- (netto – 1.800.- für Privatkunden) e-Mobilitätsbonus der österreichischen Automobilimporteure
2.500.- e-Mobilitätsbonus von BMLFUW und bmvit
1.000.- Anschlussförderung des Landes Niederösterreich
optional 200.- Ladeinfrastrukturförderung von BMLFUW und bmvit
optional 800.- Ladeinfrastrukturförderung des Landes Niederösterreich
Weiters sind sowohl Betriebe als auch Private von der Normverbrauchsabgabe (NoVa) befreit und müssen außerdem keine motorbezogene Versicherungssteuer für die angemeldeten E-Autos zahlen. 
Bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ihr E-Dienstauto auch privat nutzen, entfällt der Sachbezug. Zusätzlich gilt für vorsteuerabzugsberechtigte Betriebe, dass sie auch für die Anschaffung von Elektroautos den Vorsteuerabzug geltend machen können.

Sicherheit

Wenn das Auto verriegelt ist nicht – sobald man das Auto absperrt, ist auch das Ladekabel gesichert und kann (ohne deutliche Gewaltanwendung) nicht vom Auto entfernt werden.

Tatsächlich können bei niedrigen Geschwindigkeiten durch die fehlenden Motorengeräusche Gefahren für Fußgänger und/oder Radfahrer entstehen, die es so bei Autos mit konventionellem Antrieb nicht gibt. Bei höheren Geschwindigkeiten hört man auch E-Autos durch Wind- und Abrollgeräusche der Reifen. Einige Fahrzeuge (zB Nissan Leaf) erzeugen daher bis zu einer bestimmten Geschwindigkeit ein summendes Geräusch. Trotzdem sollte man im Alltag vermehrt auf die anderen Verkehrsteilnehmer achten, wenn man mit einem Elektrofahrzeug unterwegs ist.

Natürlich werden auch E-Autos strengen Sicherheitstest unterzogen bevor sie auf den Markt gebracht werden und können daher als ebenso sicher betrachtet werden, wie Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb. Die Hochspannungselemente verlieren bei einem Unfall ihre Spannung, also geht auch von diesen keine Gefahr aus. Das Laden an öffentlichen Stationen oder bei Wallboxen ist ungefährlich, ebenso kann bei allen Witterungen wie Regen und Schnee gefahrlos geladen werden. Allerdings kann es beim Laden an herkömmlichen Steckdosen oder mit falschen Anschlüssen zu Überhitzung kommen, die eine Brandgefahr darstellen.

Nein, wenn das Kabel keinen Schaden hat und auch die Steckdose ordnungsgemäß installiert ist, kann kein Stromschlag erfolgen. Auch nicht bei Regen oder Schneefall!

Dies ist an den Ladestationen angegeben.

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G-Electric zieht ab sofort mit vielen anderen Kfz-Händlern gleich und legt die Latte für die Sicherheit noch etwas höher:

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